Panik um Gentechnik – Bioprodukte gentechnikverseucht

by admin
Published on: 22. Februar 2011
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Sowohl die Wohltaten als auch die Gefahren werden gern überschätzt. Von den reinen Gentechnik Firmen hat gerade mal eine und gerade die Mutter aller dieser Firmen (Genentech) nach Jahrzehnten einen kleinen Reibach gemacht. Von Jobmaschine keine Spur.

Auf der anderen Seite hat der Mensch schon seit Jahrtausenden Pflanzen und Tiere verändert, um ihre Eigenschaften zu optimieren. Die Biotomate sieht unter anderem so aus, weil sie so gezüchtet wurde. Die Urtomate aus Südamerika würde keiner als Tomate erkennen.

Wir wollen auch nicht die Mutationszüchtungen vergessen, bei denen einfach Saatgut mit radioaktiven Strahlen ungezielt modifiziert wird. Wenn eine Mutation gut ist wird sie verwendet. Es wurden mehr als 2250 Sorten so hergestellt und auf den Markt gebracht. Die echte Gefahr der Gentechnik liegt ganz woanders. Eines Tages wird man sich ein Brötchen kaufen und ein Monsanto Anwalt wird behaupten, dass man kein Recht hat es zu essen, weil man dadurch ein Patent verletzt.

Es ist wichtig, dass wenn gentechnisch verändertes Zeug ein anderes Feld benetzt (ich sage bewußt nicht verseucht), der benetzte Bauer vom gentechnischen Veränderer Schadensersatz fordern kann und nicht umgekehrt. Angesichts der ohnehin seit Jahrtausenden modifizierten Lebensmittel habe ich nichts gegen gentechnisch manipuliertes Zeug, allerdings gefällt mir die Patentsrechtsschiene einiger Monopolanbieter überhaupt nicht.

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